BERICHTE

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Wie meine Stiftungsarbeit begann...

 

Im Sommer 2010 traf ich während meines Urlaubs auf Mallorca Peter Maffay persönlich. Wie jedes Jahr, wenn ich auf Mallorca meinen Urlaub verbringe, besuche ich die Foundation in Pollenca, um zu sehen, was es Neues gibt bei der Stiftung.

 

Ich kaufte mir ein Buch mit Gedichten von traumatisierten Kindern, wobei der Erlös an die Stiftung ging. Plötzlich, wie ich noch in dem Buch blätterte, ging eine Tür auf und Peter Maffay stand vor mir. Ich wurde ganz nervös und überlegte kurz wie ich mich jetzt verhalten sollte. Als ich meinen Mut zusammen genommen hatte und ihn ansprach, bat er anschließend meinen Ehemann und mich in sein Büro.

 

Wir plauderten ein wenig über die Stiftung und die Musik. Und da ich schon lange mit dem Gedanken spielte, die Peter Maffay Stiftung zu unterstützen, fragte ich, ob ich am Hoffest am 2.10.2010 teilnehmen dürfte. Er stimmte sofort zu und beendete langsam unser Gespräch, da er noch vieles zu erledigen hatte.

 

Ich bin sehr dankbar und voller Freude, diese Begegnung erlebt haben zu dürfen, denn trotz seiner vielen Arbeit hat er sich etwas Zeit genommen für ein kurzes Gespräch. Einfach mal so. Er ist eben ein Mensch mit viel Herz, nimmt die Menschen wahr und hört sie an.

 

Ein Fan von Peter Maffay bin ich schon sehr lange.
Damals war ich ein kleines 9-Jähriges Mädchen, als der Hit „Du“ auf den Markt kam, der mich von Anfang an begeisterte.
Mit seinen Liedern war er in meiner Jugendzeit ein Seelentröster und Hoffnungsbote, denn schon in meiner frühen Kindheit aber auch im späteren Leben habe ich viele Traumatisierungen und Schicksalsschläge erlebt. Kind sein habe ich nie gelebt oder erlebt. Dazu fällt mir immer das Lied „Niemand ist allein“ von Peter Maffay ein, was mich damals sehr berührte.

 

Als ich ein Kind war, war keiner da für mich, doch eines Tages hörte ich ein Lied… „Niemand ist allein auf dieser Erde, niemand ist allein auch wenn es so scheint.“. Mit einer tiefen innerlichen Kraft, der Glaube, mit sehr viel Hoffnung und Zuversicht, Mut und der großen Liebe zur Natur, mit der ich aufgewachsen bin, konnte ich mit meinen Traumatisierungen und Entbehrungen leben. Denn niemand ist allein.

Ich stehe mit tiefer Überzeugung hinter der Peter- Maffay Stiftung und dem Grundsatz: Die Natur als Therapeut.

Ich selber bin auf einem einem Bauernhof aufgewachsen und weiß sehr genau wovon ich spreche. Im Alter von 6-8 Jahren habe ich sogar noch ohne Wasserleitung und ohne Stromanschluss gelebt. Wasser gab es aus dem Brunnen und das Licht von Petroleumlampen und Kerzen, geheizt wurde mit Holz und gekocht wurde auf einem Holzkohleherd. Gemüse und Obst kam aus dem eigenen Garten, Getreide zum Brotbacken wurde selber angebaut und Kühe, Pferde, Gänse und Hühner lebten alle friedlich mit uns Menschen zusammen.

 

Es war der Bauernhof meiner Großeltern, auf dem ich lebte, als meine Mutter schwer erkrankte und meinen Bruder und mich nicht mehr ausreichend versorgen konnte. Durch diesen großen Verlust meiner Mutter war ich traumatisiert. Doch die Natur, die ich erleben durfte, half mir über vieles hinweg. Tiere beobachten auf dem Feld und den Wiesen, schauen und erkunden wie alles wächst und erblüht und Gerüche und Farben wahrnehmen. Ja das alles war meine Welt und wirkte so ganz nebenbei schon wie eine kleine Therapie.

 

In mir hat sich seit dieser Zeit eine große Liebe zur Natur entwickelt die bis heute anhält. Die Idee die Natur als Therapeut einzusetzen kann ich nur positiv bewerten. Ich habe es erlebt und erlebe es immer noch wie heilend die Natur für uns Menschen ist.

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Weihnachtsmarkt Gut Dietlhofen 3.Advent am 16.12.2018

 

An diesem 3.Advent war die Landschaft mit einer leichten Schneedecke überzogen. Auf Gut Dietlhofen war eine besondere friedvolle Adventsstimmung zu spüren. In der Kirche hatte ich mit Angelika einen Verkaufsstand. Lichttüten mit dem Spruch: „Miteinander leuchten wir heller“ und Kerzen mit einem Weihnachtsgedicht konnten erworben werden.

 

Die Einnahmen von diesem Tag gehen an den Tabalugaklub in Radeln zur Förderung der Dorfkinder. Mit einem Gottesdienst begann der Markt. Ich lauschte durch die leicht geöffnete Tür die Predigt und die schönen gesungenen Lieder. Mit vielen netten Begegnungen und Gesprächen habe ich einen schönen 3.Advent erlebt.

 

Die Verbundenheit mit allem ist auf Gut Dietlhofen deutlich zu spüren.

 

 

 

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Eröffnungsfeier: Tabalugahaus Gut Dietlhofen am 3.06.2018


Es war ein schöner und sonnenreicher Tag. Viele große und auch kleine Besucher kamen von Nah und Fern um das neue Tabalugahaus zu sehen und Miteinander zu feiern.

 

Sehr bewusst schaute ich mir alle Räumlichkeiten an. Besonders gefielen mir die Möbel aus Palettenholz .Die Räume strahlen Ruhe, Wärme und Gemütlichkeit aus.

Hier können sich die traumatisierten Kinder geborgen fühlen. Weil es mir große Freude macht, miteinander kreativ zu sein hatte ich an diesem Tag wieder ein Perlenstand. Viele Kinder und auch andere Besucher kreierten für sich einzigartige Schmuckstücke.

 

 

Für mich ist es immer sinnerfüllt für die Stiftung unterstützend tätig zu sein.

 

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Ostern in Tüten für die Dorfkinder in Radeln 2018

 

DIe Natur erwacht zu neuem Leben. Der Frühling ist da. Die ersten Frühlingsboten wie Krokusse, Märzenbecher und Osterglocken kommen aus der Erde hervor.

Ostern steht vor der Tür. Für mich ein Anlass, den Dorfkindernvon Radeln eine kleine Osterfreude zu bereiten.

 

Mit viel Herz und Freude wurden die Ostertüten gepackt.

Wir leben und geben und dabei Freude empfinden, das ist für mich Sinn erfüllend.

 

Hasen und bunte Eier sind zu Ostern Symbole für das Leben und die Fruchtbarkeit, die ich jetzt in Verbindung mit den Dorfkindern in Radeln sehe. Sie erhalten eine fruchtbare Grundlage, die sie für ihre Entwicklung brauchen.

 

Regelmäßig lese ich die Berichte über die Aktivitäten vom Tabaluga-Kinderclub und sehe, wie sich die Dorfkinder stetig weiterentwickeln.

 

Herzlichen Dank an das Peter Maffay Stiftungsteam für den so fruchtbaren Einsatz.

 

Ich danke auch der Kindergartenleiterin Johanna Wenzel vom Kindergarten Spurenleger für die Unterstützung für das Osterpaket.

 

Frohe Ostern!
In Verbundenheit

 

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Tag der offenen Tür auf Gut Dietlhofen mit Richtfest des neuen Tabaluga Kinderhauses 7.09.2017

 

Das Wetter ließ zu wünschen übrig an diesem Tag. Regen wohin das Auge auch nur schaute. Ich dachte an die Worte meiner Großmutter: Regen bringt Segen. Am Vortag machte ich mit Angelika einen ausgiebigen Sparziergang nach Dietlhofen. Wir erblickten unterwegs ein Sonnenblumenfeld. Zwei Sonnenblumen nahmen wir mit als Symbol dafür, dass am nächsten Tag die Sonne kommen wird. Die Sonne am Himmel ließ sich aber nicht blicken. Stattdessen hatten aber viele Menschen auf Gut Dietlhofen die Sonne im Herzen.

 

Das Stiftungsteam und auch viele ehrenamtliche Helfer waren pausenlos im Einsatz, damit es ein schönes Fest wird. Ich hatte wieder einen Perlenstand aufgebaut. Es macht mir große Freude, mit Kindern kreativ zu sein. Den Kindern machte das Wetter gar nichts aus. Sie kreierten Armbänder und Ketten in vielen bunten Farben. Einige kamen mit ihren Müttern und Großmüttern, die auch noch Freude daran fanden Perlen zu fädeln.

 

Da ich von Conny Unterstützung hatte, konnte ich mir etwas Zeit nehmen, um das Gut Dietlhofen (ein zertifizierter Biohof) zu erkunden. Was ich zu sehen bekam, hat mich begeistert. Besonders hat es mir das Gemüse zum selber ernten angetan. Gemüse, Salat und Kräuter können die Verbraucher frisch aus Mutter Erde ernten. Mehr Frische einkaufen geht nicht. Hier wird lebendige Bio- Landwirtschaft gelebt. Grün ist meine Lieblingsfarbe. Grün ist Leben, steht für Wachstum, Erneuerung und Hoffnung. Zudem wirkt grün beruhigend auf uns Menschen.

 

Hier in dieser grünen Natur entsteht ein neues Tabaluga Kinderhaus. Für Kinder bietet es Schutz mit viel Freiraum, um in dieser grünen Natur Zeit zu verbringen, im Spiel und in kreativen Aktivitäten. So kann Wachstum, Erneuerung und Hoffnung in den Kindern neu entstehen. Die Natur als Therapeut kann hier gelebt werden.

 

Bei der Spendenübergabe überreichte ich dann auch eine Spende:
Für Einrichtung Tabalugahaus Gut Dietlhofen: 800,00 €
Für Projekt: Wirlebenundgeben 800,00 €

 

Herzlichen Dank an alle, die dieses Projekt mit dem Kauf des Silberanhängers mit unterstützt haben.

 

Fazit:

Trotz Regens und Kälte war das Fest eine schöne und gelungene Veranstaltung. Miteinander reden, austauschen, lachen, schauen, essen und genießen. So fanden echte Begegnungen statt. All das hat sich an diesem Tag für mich erfüllt.

 

Zum Abschluss ein großer Dank an Peter Maffay und sein Stiftungsteam. Was die Peter Maffay Stiftung für Kinder erschafft und möglich macht, dafür ist ein Dank noch viel zu wenig.

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Tag der offenen Tür im Tabalugahaus Radeln / Roades am 13.08.2016 in Rumänien – Siebenbürgen

 

Nun schon zum vierten Mal reiste ich in den schönen Ort Radeln / Roades.

Für diese Reise hatte ich mir drei Ziele vorgenommen.

 

1. Ziel:

Das Dorf Radeln und die dort lebenden Dorfkinder in ihrer Entwicklung zu sehen. Dazu spazierte ich durch das Dorf, besichtigte das Kulturhaus und schaute mir anschließend eine sehr schöne Tanzaufführung der Dorfkinder an. Ich war tief beeindruckt, wie positiv sich das Dorf und die Dorfkinder entwickelt haben.

 

Kinder sind wie Pflanzen

sie brauchen einen guten Nährboden mit vielen Nährstoffen wie Liebe, Zuwendung, Vertrauen, Aufmerksamkeit, Beachtung, Entfaltungsmöglichkeiten, Pflege, Gesundheitsvorsorge und Bildungsangebot. In Radeln ist dieser gute Boden mit den wichtigsten Wachstumsbedingungen vorhanden. Hier werden die Pflanzen genährt, bekommen starke Wurzeln und können so in voller Blüte stehend gefestigt in die Zukunft gehen.

Danke an Peter Maffay und sein Team für den unermüdlichen Einsatz.

 

2. Ziel:

Wie schon 2013, war es mein Wunsch, den Dorfkindern und Besucherkindern eine kreative Perlenzeit zu schenken. Der persönliche Kontakt zu den Dorfkindern ist mir sehr wichtig. Durch diesen Kontakt wurde mir erst bewusst, welche große Bedeutung dieser für mich hat.

 

Das ABC der kreativen Perlenzeit

Schon zwei Wochen vor dem Fest verschickte ich ein Paket mit 7 kg Perlen und Zubehör nach Radeln.

Am 13.08.2016 um 13.00 Uhr begann dann das Fest und schon kamen die ersten Kinder. Viele Perlen aus Holz, Metall und Glas in allen Formen und Farben verteilten sich auf dem Tisch. Hinzu kamen die Buchstabenperlen von A-Z. Spontan fingen die Kinder an Perlen zu fädeln, was ihnen in den Sinn kam. Kleinere Kindern gab ich etwas Unterstützung mit dem Knoten. Kommuniziert wurde in Zeichensprache. Von den Buchstabenperlen waren alle besonders begeistert. Die Kinder kreierten Armbänder mit ihren Namen oder auch Freundschaftsbänder.

Der Umgang mit den Perlen fördert ganz nebenbei die Feinmotorik, die Wahrnehmung, die Fantasie, die Ausdauer und die Geduld bei den Kindern. Als Erfolgserlebnis entsteht eine schöne Kette oder ein schönes Armband ganz nach Vorstellung des Kindes.

Die Zeit verging und einige Kinder kreierten schon mehrere Stunden. Um 20.00 war das Fest beendet. Die Schmuckkünstler dieses Tages, geschmückt mit ihren selbst kreierten Ketten und Armbändern, strahlten und freuten sich.

 

3. Ziel:

Die ersten Einnahmen aus meinem Projekt Wir leben und geben Peter Maffay persönlich zu überreichen und ein paar Worte darüber zu erzählen.

 

Hierzu möchte ich allen ganz herzlich danken, die mit dem Kauf des Silberanhängers dieses Projekt unterstützt haben. Miteinander können wir viel bewegen.

 

Die Einnahmen aus dem Projekt werden zur Förderung der Dorfkinder eingesetzt. Nur Bildung kann diesen Kindern eine Chance auf bessere Lebensbedingungen geben.

Als Mutter von zwei Kindern (23 J. und 16 J.) weiß ich, wie wichtig es ist, in einem geordneten und sozialen Umfeld zu leben.Deshalb ist es für mich eine Herzensangelegenheit Kinder im Rahmen meiner Möglichkeiten zu unterstützen.

 

Mein Fazit:

Alle meine Ziele habe ich erreicht und bin sehr erfüllt von diesem schönen Tag in Radeln. Es waren so viele nette Begegnungen, Gespräche und Erzählungen, die sehr lehrreich für mich waren.

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Reise nach Rumänien (Siebenbürgen) 8.8.2015-11.8.2015

 

Diese Kurzreise war für mich eine Erlebnisreise mit vielen Begegnungen und reichlich vielen Emotionen.

 

Im Jahr 2013 war ich schon zweimal in Siebenbürgen. Seitdem begeistert mich dieses wunderschöne Land.

 

In Radeln-Roades lernte in einer Notsituation Angelika und Irene kennen. Bin den beiden sehr dankbar für ihre spontane Hilfe. Wir haben kurzfristig entschieden diese Reise gemeinsam zu starten.

 

Am ersten Tag war die Kulturwoche Haferland das Reisethema. Der Bestsellerautor Bernhard Moestel und seine herzliche Mitarbeiterin Dagy Cloos begleiteten uns.

Das erste Ziel war die Burg Rupea. Hier erwartete uns einen weiten Blick auf die so vielfältige Landschaft Siebenbürgens.

 

Nächstes Ziel war Viscri (Deutsch-Weißkirch). Ursprüngliches Ortsbild und Kirchburg gehören seit 1999 zum Unesco-Weltkulturerbe. Das Dorf hat ca. 450 Einwohner. In diesem Dorf habe ich 2013 bei einer rumänischen Familie gewohnt. Dort erlebte ich eine herzliche Gastfreundschaft. Wir erkundeten das Dorf. Besuch der Kirchburg und ein Gang auf den Wegen um die schönen sanierten Häuser zu bestaunen mit ihren alten Obstbäumen vor der Haustüre. Eine wahre Augenweide. Unterwegs treffe ich noch bekannte Gesichter und wir halten eine kurze herzliche Plauderzeit.

 

Die Menschen dort sind einfach offen und Herzlich.

Mit einem Mittagessen verabschiedeten wir uns dann wieder von Viscri.

 

Radeln – Roades

Das letzte Ziel war dann Radeln. Der erneute Besuch nach 2013 in Radeln hat mich sehr beindruckt. Peter Maffay und sein Team reden nicht nur sondern sie handeln auch. Viel deutlich sichtbares ist im Dorf passiert. Es wächst und gedeiht. Auf einem guten Nährboden kann nur Gutes wachsen.

Das liebevoll eingerichtete Gästehaus lädt zur Einkehr ein. Marina war so nett und hat mich durch die Räume geführt. Bei meinem nächsten Besuch werde ich hier mal einkehren und Radeln näher erleben.

Eine große Bereicherung für das Dorf ist auch die neue Wasserleitung.

Zudem ist eine Werkstatt entstanden die Arbeitsplätze schafft.

Eine Herzensangelegenheit waren für mich an diesem Tag natürlich auch die Dorfkinder von Radeln. Bei einem Spaziergang durchs Dorf traf ich einige dieser Kinder. Sie riefen meinen Namen und kamen mit offenen Armen auf mich zu. Wir umarmten uns und es fand echte Begegnung statt. Das sind Momente die mich erfüllen. Diese Einfachheit. Im wenigen die Fülle finden. Was wirklich zählt im Leben.

 

Am zweiten Tag war die Stadt Brasov(Kronstadt) das Reisethema.

Diese ist auch die Geburtsstadt von Peter Maffay. Eine schöne und lebendige Stadt. Gelegen inmitten von Bergen und Wäldern lädt auch diese Umgebung zum Verweilen ein. Ein Wahrzeichen ist die schwarze Kirche. Sie ist das größte gotische Bauwerk in Südosteuropa. Sehr beindruckend ist auch das Zwirngässchen. Sie ist die schmalste Gasse in Europa (1,32m breit und 83m lang).Ea ist ein Erlebnis dort einmal hindurch zu gehen.

An diesem Tag wurde Peter Maffay die Ehrenbürgerschaft der Stadt Brasov verliehen. Wir hatten das große Glück und auch die Ehre im Rathaus persönlich dabei zu sein. Es waren für uns alle bewegende und sehr emotionale Momente. Wir haben uns alle gefreut dabei zu sein, denn Peter begleitet uns alle schon seit vielen Jahren mit seiner Musik. Wir achten und würdigen sein großes Engagement vor allem für Kinder. Leider haben wir die vielen Reden in rumänischer Sprache nicht verstanden, aber wir nahmen die großen Emotionen wahr die hier sehr präsent waren. Drei aus unserer Gruppe kommen aus Siebenbürgen und konnten uns später etwas über die Inhalte erzählen.

Die letzten Worte von Peters Rede waren: "ES LEBE DIE FREUNDSCHAFT". Das hat uns alle sehr berührt.

Dann folgte ein ganz besonderer Moment der nicht geplant war. Im Namen aller Fans sprach Birgit, ein großer Fan von Peter,ein paar gute Worte. Bei allen, auch den Politikern, waren die Emotionen zu spüren. Wir alle danken dir Birgit für den Mut und die so herzlichen Worten.

An diesem Tag wurde auch noch Peters ehemalige Schule mit seinem Namen benannt. Bisher trug diese Schule den einfachen Namen: Schule Nr. 12

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Auch hier konnten wir an dieser Zeremonie teilnehmen. Es war auch wieder ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Dann folgte noch ein Stadtrundgang mit Peter. Den organisierte der Bestsellerautor Bernard Moestel.

Eine Stunde spazierten wir mit Peter gemeinsam durch Wege und Straßen wo Peter seine Kindheit verbracht hat. Dabei erzählte er von vielen Kindheitserlebnissen und führte uns an wunderschöne Orte. Hier hatten wir eine tolle Aussicht über Brasov. Auf diesem Spaziergang hat Peter auch wieder gezeigt wie schnell er handelt. Als Birgit in ihrem Rollstuhl die Anhöhe nicht schaffen konnte, hat er sofort den Rollstuhl geschoben. Er lebt eben das echte Mensch sein und das wir leben sowieso.

 

Abends verbrachten wir dann auf dem schönen Rathausplatz. Die Häuser ringsherum mit den barocken Fassaden schmückten den Platz. Hier pulsierte das Leben. Eine Volkstanzgruppe die von Daghi Closs geleitet wird, führte traditionelle Tänze aus der Region auf. Ich hätte am liebsten mitgetanzt. Einige Tänze waren mir bekannt. Ich tanzte in meiner Heimat auch eine Zeit lang Volkstanz. Die Tracht habe ich heute noch. Das Schultertuch und die Schürze habe ich noch selber bestickt. Wir klatschten den Rhythmus der Musik. Es war einfach ein tolle Stimmung.

Zum Abschied der schönen Tage in Siebenbürgen trafen wir uns alle in einem Traditionsgasthaus. Wir speisten alle Gerichte aus der Siebenbürgerküche und plauderten noch bis zur Mitternacht. Zum Abschied waren wir uns alle einig. Wir werden dieses schöne Land bestimmt noch öfter besuchen.

Herzlichen Dank an Bernhard Moestl der uns so viel über Rumänien und Siebenbürgen (Land und Leute) deren Kulturen und Traditionen erzählte.

Herzlichen Dank an Daghi Closs die das Taxi und den Bus und das Traditionsgasthaus für uns organisierte. Danke auch für die schönen Stunden die wir mit dir erleben durften. Deine herzliche Art ist einfach nur toll.

Herzlichen Dank auch an alle aus unserer Gruppe - Heidelinde, Hildegard, Jutta und Bärbel. Auch an Ingo den ich auf dem Rathausplatz kennenlernte.

Wir sind uns alle in Brasov begegnet und waren eine harmonische Gruppe.

 

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Tag der Offenen Tür am 9.05.2015 in Jägersbrunn am Maisinger See

 

Und schon wieder war mir kein Weg zu weit, um mit Kindern gemeinsam für die Peter Maffay Stiftung kreativ zu sein. Auf dieser Reise begleiteten mich diesmal einige Stolpersteine.

 

Am 08.05.2015, dem Anreisetag nach Tutzing erhielt ich die Nachricht von einem Trauerfall in meiner Familie. Zudem kam das von mir vorab verschickte Perlenpaket, das ich für die Kinder brauchte nicht rechtzeitig an. Was also tun ? Ein Bastelgeschäft in Tutzing war dann die Rettung. Dort gab es viele schöne Perlen zu kaufen. Ein Handarbeitsgeschäft hatte dann noch die richtigen Bänder zum Aufreihen der Perlen.

 

Um 12.00 begann das Fest. Schon kamen die ersten Kinder. Viele bunte Perlen funkelten und glänzten in verschiedenen Farben, Formen und Größen. Buchstabenholzperlen waren an diesem Tag besonders beliebt. Freundschaftsarmbänder wurden damit gefertigt. Viele kleine und auch große Kinder zeigten nun, welche kreativen Talente in ihnen steckten.

 

Am nächsten Tag war Muttertag, so nutzten natürlich auch viele Kinder die Gelegenheit, ein ganz besonderes Geschenk für ihre Mütter zu kreieren und fertigten schöne und einmalige Armbänder und Perlenketten.

 

Wir können Modeschmuck in Massen kaufen, doch wirklich einzigartig wird Schmuck erst dann, wenn er selbst hergestellt ist.

 

Perlen schaffen Begegnungen und Verbundenheit

 

Selbstgebastelte und getragene Perlenketten oder Perlenarmbänder sind auch Erinnerungsstücke. Sie lassen uns an die Begebenheit und den Ort erinnern, wo die Schmuckstücke jeweils entstanden sind.

 

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Als Peter Maffay sich zu uns an den Perlentisch setzte, war die Freude für uns alle groß. Wir plauderten und er schaute einen Augenblick in den strahlenden Gesichtern der kreativen Perlengestalter.

 

Augenblicke

Die schönsten Tage, sind nicht die, an denen große Dinge passieren,

sondern die mit den einfachen

Augenblicken,

die sich aneinanderreihen wie Perlen auf einer Schnur

 

Für mich war dieser Tag gefüllt mit vielen schönen glanzvollen Augenblicken.

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Tag der offenen Tür Mallorca am 27.9.2014

Perlenzeit

 

Wieder war mir kein Weg zu weit, um mit Kindern für die Peter- Maffay-Stiftung kreativ zu sein. Mit 12 kg Perlen im Gepäck reiste ich an.

 

Bei strahlendem Sonnenschein verbrachte ich viele schöne kreative Perlenstunden mit kleinen und auch mit großen Kindern. Viele Perlen begegneten sich an diesen Tag.

 

Wir alle zusammen kreierten, plauderten, tauschten uns aus und freuten uns über die handgefertigten Schmückstücke.

Sei es ein Armband oder eine Kette, die kreativen Gestalter schmückten sich damit.

 

Eine ganz besondere Freude war es, als Peter sich zu uns an den Perlentisch setzte. Wir wechselten ein paar Worte und er schaute einen Augenblick den kreativen Perlengestaltern zu.

Ein Tag kann eine Perle sein, so klein und doch voller Glanz und Schein.

 

Für mich war dieser Tag voller Glanz und Schein.

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Schulprojekt „School after School“ Unser Besuch in der Dorfschule in Radeln am 4.06.2013


Schon seit einigen Jahren engagieren wir uns für die Peter- Maffay-Stiftung aus voller Überzeugung zu den erschaffenen Projekten und das mit viel Freude und Begeisterung. Am 04.06.2013 führte uns der Weg nach Radeln. Im Internet haben wir alle Aktivitäten und Aktionen des Schulprojektes mitverfolgt. Dies hat uns dazu bewegt, einmal persönlich den Schulalltag mit den Kinder persönlich kennen zu lernen.

Wir wollten mit unserem Besuch ein Zeichen „Wir denken an Euch“ setzen. Um 12.00 wurden wir von Karin Morth herzlich begrüßt. Trotz der wenigen, freien Zeit, die sie durch ihren Tagesablauf hat, nahm sie sich noch Zeit für unsere Interessen. Den Kinder hatten wir kleine Geschenktütchen, gefüllt mit Buntstiften, Bleistiften, Seifenblasen, Miniautos und Sahnebonbons mitgebracht.

Von Karin bekamen wir noch ein Osterhasen dazu. Nun ging es zuerst in die Klassen 3 und 4. Die Kinder und die Lehrerin begrüßten uns herzlich mit einem schön gesungenen rumänischen Lied. Wir hörten aufmerksam zu. Nach diesem so herrlichen Gesang bekam jedes Kind sein Geschenk mit Herz von uns überreicht. Etwas zögernd packten sie sie aus. In ihren Gesichtern konnten wir ihre Freude sehen. Diese Freude war auch unsere Freude. Die Kinder beschenkten uns dann auch mit reichlich gemalten und gebastelten Bildern. Hiermit drückten sie ihre Dankbarkeit aus. Für uns war das ein sehr emotionaler Augenblick.

 

An der Tafel stand geschrieben:

MULTUMESC----DANKE


Wir machten noch ein Gruppenfoto und verabschiedeten uns. Dann ging es in Klassen 1 und 2. Auch hier wurden wir herzlich mit schönem Gesang empfangen. Einige Kinder trugen sogar ein Gedicht vor. Anfangs begegneten die Kinder uns etwas zurückhaltend, doch nach kurzer Zeit kamen sie auf uns zu. Auch hier überreichten wir jedem Kind ein Geschenk mit Herz. Ihre Gesichter strahlten und Sie bedankten sich.

 

In der Schulpause auf dem Spielplatz begegneten wir den Kindern dann noch einmal. Um ihre Handgelenke leuchteten rote "Bändchen mit Glöckchen" von einem
Schoko-Osterhasen. Begeisternd probierten sie die Seifenblasen aus. Einige Kinder kamen dann spontan auf uns zu und umarmten uns .In der nur kurzen Zeit des Kennenlernens hatte sich schon ein kleines Vertrauen aufgebaut. Wirklich gesehen und gehört zu werden, ist ein tiefes menschliches Bedürfnis, was sich für uns alle an diesen Tag erfüllte.

Am Nachmittag spazierten wir noch einmal durch das Dorf Radeln und schauten uns die Umgebung an. Die Menschen, die wir auf diesen Wegen trafen begegneten uns alle sehr freundlich. Einige Kinder von der Schule waren auch wieder dabei.

 

Das war ein schöner Tag für uns in Radeln mit vielen Eindrücken und Emotionen, die wir mit nach Hause nahmen. Wir kommen wieder nach Radeln. Uns beide macht es Freude, regelmäßig Zeit mit diesen Kindern zu verbringen. Das Schulprojekt in Radeln hat uns voll überzeugt. Hier wird den Kindern der Raum gegeben, das Lernen zu erlernen. Werte zu leben, Kreativität zu fördern, um sich selbst zu erleben und das im gemeinschaftlichen Miteinander. Vergleichen wir Kinder einmal mit einer Pflanze.

 

Jede Pflanze braucht gute Erde, Nährstoffe, Sonne und Wasser, um gut wachsen zu können. Kinder brauchen auch diese Wachstumsbedingungen. Im Schulprojekt Radeln bekommen die Kinder einen guten Nährboden dafür, sich in ihrer Einzigartigkeit mit dem Potential, das sie in sich tragen zu entwickeln So können sie später gefestigt ihren eigenen Weg gehen.

                                

Ein herzliches Dankeschön für die liebevolle Führung mit Erklärungen an Karin Morth

 

In Verbundenheit

Anke Bogena und Marlis Radke

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3.7.2012 - Tag der offenen Tür Jägersbrunn im Tabalugahaus am Maisingersee

 

Die älteste Jugendherberge Bayerns ist jetzt das therapeutische Ferienhaus für traumatisierte Kinder - ein Ort mit wundervoller Naturlandschaft. Hier haben die Kinder genügend Möglichkeiten, die Natur zu erleben.

 

Wieder machte ich mich auf die Reise, um die Peter Maffay- Stiftung zu unterstützen.

 

Martin, ein guter Freund von mir, bot sich an mich zu begleiten. Um genügend Platz für die vielen Dinge, die ich für meinen Stand benötigte zu haben, fuhren wir die lange Strecke vom Norden bis in den Süden mit seinem alten VW Bus.

 

Mit dabei hatte ich außerdem einen großen Karton mit allen möglichen, neuen Küchenutensilien, um die Ausrüstung in der Küche des Tabalugahauses damit zu ergänzen. Neben Martin begleitete mich auch noch Sandra .Wir haben uns auf dem Hoffest auf Mallorca 2011 kennengelernt.

 

In einem Holzstadel bot ich wieder Grüne Smoothies an. Die Einnahmen spendete ich in voller Höhe. Persönlich überreichte ich Peter Maffay dann wieder einen Scheck in Höhe von 1.000,-- €.

 

An diesem schönen Tag in Jägersbrunn hatte ich wieder viel Freude und auch wieder nette Begegnungen. Ich lernt Dieter Radke kennen, der sich ebenfalls seit Jahren für die Stiftung engagiert. Wir plauderten ein wenig über die Projekte in Radeln. Dieses Gespräch war sehr wertvoll für mich.

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5.4.2012 - Die Natur bittet zu Tisch am grünen Donnerstag im Tabalugahaus in Jägersbrunn

 

Auf dem Hoffest 2012 auf Mallorca fragte mich eine Mitarbeiterin vom Stiftungsteam, ob ich Interesse hätte, einen Kochkurs mit Naturerlebnissen mit den traumatisierten Kindern zu veranstalten. Ich sagte sofort zu. Mir macht es große Freude, meine Erfahrungen mit der Natur an die Kinder weitergeben zu dürfen.

 

Das Tabalugahaus ein wundervoller Ort voller Anziehungskraft, sagenhafter Naturschönheiten mit idyllischen Wäldern, Flussläufen, Bächen, Wiesen und dem Maisinger See.

 

An diesem schönen grünen Donnerstag sind wir alle (die Kinder, die Betreuer und ich selbst) für eine Weile aus der Uhrenzeit ausgetreten und in die Naturzeit eingetreten. Wir sind der einmaligen Natur mit all unseren Sinnen begegnet. Gerade im Frühling erwacht die Natur mit frischem Gras, Blütendüften, Vogelgesang, Tannenduft zu neuem Leben.

 

Die Naturzeit beginnt

Morgens auf der Fahrt nach Jägersbrunn nehme ich schon bewusst die Natur wahr. Plötzlich sehe ich ein großes Blumenfeld mit Tulpen und Narzissen. Ich hielt an und pflückte einen großen Strauß davon für die Tischdekoration.

 

Bei dem Tabalugahaus in Jägersbrunn angekommen erwarteten mich schon die Kinder und deren Betreuer. Alle waren schon gespannt, was sie am grünen Donnerstag erleben würden. Nach der Begrüßung und dem gegenseitigen Kennenlernen hieß es, ab nach draußen

 

Wir gingen los auf Sinnes- und Entdeckungsreise. Sehen, hören, riechen, fühlen und auch mal schmecken. Wir wollen sammeln und suchen. Weil grüner Donnerstag war, hielten wir auch Ausschau nach neun verschiedenen Kräutern.

 

Ein altes Sprichwort sagt: „Ach du grüne Neune“. Damit ist die grüne Donnerstagssuppe gemeint. Es gehörte früher zur Tradition, dass am grünen Donnerstag grüne Speisen gegessen wurden, um die Kräfte des Frühlings zu wecken. Es ging darum, dieser Tradition wieder neues Leben einzuhauchen.

 

Wir gingen auf die Wiese des Tabalugahauses, auf der schon eine wahre Farbenfreude zu sehen war. Überall blühten kleine blaue Veilchen, strahlend weiße Gänseblümchen und dazwischen in leuchtendem Gelb die Blüten von Löwenzahn und Huflattich.

 

Die Kinder waren in ihrer Begeisterung nicht mehr zu bremsen. Sie sahen sich um, rochen, fühlten und stellten viele Fragen. Schnell baute sich eine Vertrautheit zwischen ihnen und mir auf, die unbeschreiblich war.

 

In der Natur können wir einfach so sein, wie wir wirklich sind, was das Nähe und ein Miteinander schafft.

 

Anschließend ging es weiter vorbei an einen Naturteich, wo sich ein Entenpaar gerade ruhig auf dem Wasser treiben ließ. Das Wasser glitzerte im Sonnenschein, es war eine wahre Augenweide. Wir nutzen die Gelegenheit, um ein schönes Gruppenfoto zu machen.

 

Unsere Entdeckungsreise ging weiter und führte uns in den Wald. Dort wurden wir empfangen von einem duftenden weißen Blütenteppich aus Buschwindröschen, sowie weißblühenden Waldsauerklee, der gerade seine Blüten öffnete.

 

Diese Pflanze ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein Gaumenschmaus.
Der Sammellust der Kinder waren keine Grenzen mehr gesetzt, jedes für sich hatte den Freiraum, das zu suchen und zu erkunden, was es wollte.

Fundstücke wie Zweige, Gräser, Moos, Baumrinde, Flechten und essbare Wildkräuter wurden gesammelt. Bäume wurden ertastet, Moos wurde berührt, unter unseren Füßen den weichen Waldboden spürend, liefen wir durch rauschendes Laub und atmeten den moosigen Waldduft ein. Überall knackte und zirpte es. Ein Junge der Gruppe war besonders an Krabbeltieren interessiert und nahm Schnecken, Käfer und sogar einen Tausendfüsser in die Hand.
Ein Erlebnis bleibt mir in besonderer Erinnerung. Ein Mädchen aus der Gruppe, wich mir während der gesamten Entdeckungsreise nicht von der Seite und schaute mir erstaunt dabei zu, wie ich Brennnesseln pflückte und berührte, ohne mich dabei zu verbrennen.

 

Sie wollte nun auch unbedingt eigenhändig eine Brennnessel pflücken und traute sich schließlich nach einigen Versuchen. Sie nahm die Pflanze in die Hand ohne sich zu verbrennen und war dabei sehr stolz auf sich, dass sie diese Hürde gemeistert hatte.

Irgendwann nahm sie meine Hand und hielt sie ganz fest und ließ sie erst wieder los, als die Wanderung bereits beendet war.

Diese Begegnung erfüllte mich mit Glück und Freude. Das Mädchen fühlte sich einfach nur angenommen.

 

Nach zwei Stunden Naturzeit machten wir uns mit gefüllten Taschen wieder auf den Weg zum Tabalugahaus.

 

Angekommen, packten wir unsere gesammelten Wildkräuter und die Fundstücke für die Tischdekoration aus.

 

Für die 9-Kräutersuppe hatten wir die folgenden Kräuter gesammelt: Löwenzahn, Giersch, Scharfgabe, Brennnessel, Knoblauchranke, Huflattich, Scharbockskraut, Gänseblümchen und Waldsauerklee.

Wir wuschen uns die Hände, banden uns die Schürzen um und versammelten uns alle an einem großen Tisch, um den weiteren Ablauf zu besprechen.
Als erstes mixten wir uns einen grünen Smoothie aus Wildkräutern und Obst. Ein Junge aus der Gruppe übernahm dabei das Mixen. Jeder bekam anschließend ein Glas zum probieren und wir gönnten uns einen kleine, wohltuende Pause nach dem Waldausflug.
Gestärkt, dekorierten wir danach den Tisch mit den gesammelten Naturstücken. Jeder konnte seine Kreativität dabei frei ausleben.

 

Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war das gemeinsame Kochen.

Wir teilten uns in zwei Gruppen. Die eine Gruppe saß am Tisch und schnippelte das Gemüse, die andere Gruppe besetzte den Herd. Somit konnten die Kinder das schneiden, schälen, rühren und pürieren selbst ausprobieren und wertvolle Erfahrungen sammeln. Das eigene Tun und der Spaß und die Freude standen im Mittelpunkt.

Wir alle lachten, hatten Spaß und gute Laune, diese besondere Zutat rundete das Essen ab. Das Essen war endlich zubereitet und alle hatten Hunger.

 

Unser Menü - Gründonnerstagssuppe
Gemüse-Bolognese mit Dinkelnudeln
Möhrenrohkost
Luftige Schoko-Mousse

 

Beim gemütlichen Beisammensein am reichlich gedeckten Tisch genossen wir das leckere Essen mit all unseren Sinnen. Esskultur, wie sie sein sollte.  Zu guter letzt ließen wir den Tag mit netten Gesprächen ausklingen.

 

Was ich an diesem schönen grünen Donnerstag erleben durfte hat mir viel Freude bereitet. Die Kinder mit ihrer Neugier und Begeisterung in der Natur zu erleben hat mein Herz zum überquellen gebracht. Gerne denke ich an diesen Tag zurück. Die Erlebnisse mit den Kindern sind mir bis heute geblieben.

 

Ich danke dem Stiftungsteam von ganzem Herzen für die Unterstützung und das Vertrauen.

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Hoffest 24.9.2011

 

Wieder folgte ich der Stimme meines Herzens und diese führte mich jetzt nun schon zum zweiten Mal auf die Finca Can Sureda zum Hoffest und dem Tag der offenen Tür. An diesen Tag haben die Gäste die Möglichkeit, die Biolandwirtschaft sowie die therapeutische Finca Ca´n Llompart etwas näher kennenzulernen.

 

Ich nutze natürlich auch diesen Tag und schaute mir diese Einrichtung etwas intensiver an. Die zufällige Begegnung mit Julia Hoffmann aus dem Stiftungsteam machte diese Besichtigung für mich noch wertvoller. Sie hat sich für mich ein wenig Zeit genommen und mir vieles über den Aufenthalt der Kinder berichtet.

 

Die Tiere, die vielen Pflanzen, Olivenbäume, der Kräutergarten und der Park der Sinne das alles ist wirklich eine wahre Oase für verletzte Kinderseelen, die hier die Peter Maffay Stiftung erschaffen hat.

 

Sofort wurden in mir meine Kindheitserlebnisse wach. Die Natur war damals auch mein Therapeut, allerdings nur unbewusst. Die Natur als Therapeut mit einzubinden, so wie es bei der Peter Maffay Stiftung auch praktiziert wird, hat mich dazu bewegt, gerade diese Stiftung zu unterstützen. Ich lebe seit meiner Kindheit mit der Natur und ihrer Rhythmen. Meinen zwei Kindern möchte ich deshalb auch ein Vorbild sein. Einfach die Natur zu achten war und ist ein Teil meiner Kindererziehung. Denn die Natur ist einfach der größte und schönste Abenteuerspielplatz für große und kleine Menschen mit natürlicher Heilwirkung.

 

Ich kann dem fachlichen Berater der Peter Maffay Stiftung Herrn Dr. Jürgen Haerlin bei seiner Aussage: „Unsere Lebenskultur ist in zunehmenden Maße von einem  fortschreitenden Prozess der Entsinnlichung geprägt. Die elektronische und virtuelle Welt ist heute ein Zeitkiller geworden, der keinen Raum mehr übrig hat für Naturerlebnisse“ nur zustimmen

 

Wir Erwachsenen sollten jedoch  auch wieder Vorbilder sein und unseren Kindern ein Bewusstsein  vermitteln, dass der Kontakt mit der Natur eine sehr bedeutende Rolle spielt bei der Entwicklung unsere Kinder.

Wie schon im letzten Jahr bot ich den Gästen grüne Smoothies an. Zwei Freundinnen unterstützten mich wieder dabei. Die Einnahmen spendete ich in voller Höhe  an die Peter Maffay Stiftung. Zusätzlich überreichte ich Peter Maffay noch persönlich einen Scheck von 1000,00 €.

 

Dieser Tag auf Can Sureda hat mir wieder Freude, viele nette Begegnungen und auch persönliche Entwicklung geschenkt. Bei allen Personen des Stiftungsteam möchte ich mich für die herzliche Unterstützung bedanken.

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Hoffest 2.10.2010


Das erste Hoffest auf Mallorca, erlebte ich auf der Finca Can Sureda. Den Gästen dort bot ich grüne Smoothies an. Das ist ein Getränk aus Blättern von Gemüse, Kräutern und Früchten. Die Menschen waren alle begeistert von diesem Getränk. Viele nette Begegnungen und Gespräche haben sich ergeben. Zwei Freundinnen haben mich unterstützt und standen mir zur Seite. Eine von diesen Freundinnen lebt nicht mehr, sie starb im März 2011.

 

Meine Einnahmen an diesem Tag spendete ich komplett der Peter Maffay Stiftung. Auch wenn die Summe noch nicht sehr groß war, der Wille zählt und ist trotzdem hilfreich für die Kinder.

 

Es war eine schöne Zeit für mich auf dem Hoffest, obwohl ich von dem Fest nicht viel gesehen habe. Dieses Gefühl nur einen kleinen Beitrag für die Kinder zu leisten ist unbeschreiblich. Mit den Diensten an und für Menschen ernte ich für mich selber viel Freunde und Glück, denn wenn man anderen Freude und Glück bringt, vermehrt sich auch das eigene Glück.

 

Wenn es mir selber gut geht, denke ich auch an die anderen, denn ich selber war auch schon mal eine von den anderen.